Was macht Armut mit einem Menschen?
Was wird aus einer gescheiterten Schauspielerin, die ihre Wehmut über frühere
Erfolge im Alkohol zu ertränken versucht?
Was wird aus einem verarmten Schlosser, der seine Frau halbtot schlägt,
schuldbewusst an ihrer Seite bleibt und schliesslich sogar seine Werkzeuge,
seine letzte Hoffnung, der Armut zu entkommen, verkaufen muss?
Was wird aus einer Frau, die ihren Geliebten dazu anstachelt, ihren Mann zu
töten, um beide loszuwerden - den einen im Tod, den anderen im Gefängnis?
Und was passiert, wenn lauter solche Menschen in einem als Nachtasyl genutzten Kellerraum aufeinandertreffen?
Maxim Gorkis Text erzeugt eine drückende Atmosphäre, nur gelegentlich durchbrochen von aufflammenden Lebensgeistern, die einen Weg aus der elenden Armut suchen - nur um sich schlussendlich der Unausweichlichkeit ihrer Lage wieder zu ergeben.
Stolz und voller Vorfreude dürfen wir Sie zu unserer Inszenierung von Maxim Gorkis „Nachtasyl“ einladen: Richten Sie gemeinsam mit uns den Blick auf oft vergessene soziale Schicksale und erleben Sie einen inspirierenden Theaterabend.
Nachtasyl
Szenen aus der Tiefe in vier Aufzügen
von Maxim Gorki
aus dem Russischen übersetzt von August Scholz
Regie: Sofie Stade und Felix Baumann
Spielort
aki Zürich
Hirschengraben 86
8001 Zürich
Anreise
Trailer
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